Unser Ziel fuer die naechsten Tage ist Fenghuang, die Stadt des Phoenix, im Westen der Provinz Hunan.
Wir haben eine non-English-speaking Reisefuehrerin erwischt, die uns erst kurz vor Ankunft mitteilt, dass es im Hotel zwischen 21 und 5 Uhr weder Strom noch Wasser geben wird. Vermutlich hat sie so lange gebraucht, in ihrem kleinen Translator die richtigen Worte zu finden.
Sandra besorgt sofort einen Eimer und schoepft aus einem grossen Blumenkuebel – oder war es ein runder Fischteich?-  in der Lobby Wasser. Britta macht sich auf die Suche nach einer Taschenlampe. Na, das kann ja heiter werden: Einen Eimer Wasser und eine Taschenlampe verteilt auf sechs Frauen in drei Zimmern!
Es wird noch besser: Auf dem Weg in die Altstadt erfahren wir, dass es waehrend der gesamten zwei Tage dunkel und trocken bleiben wird!
Ein Anruf bei Sally und schon ist das Problem geloest:  Morgen reisen wir wieder ab.
Im Nachhinein erweist sich das als Glueck.

Fenghuang

Die Stadt ist fuer ihre Stelzenhaeuser im Miao-Stil bekannt. Die Haeuschen sind zweistoeckige Holzkonstruktionen, die auf mehreren Pfaehlen stehen. Der obere Stock, in dem sich die Wohnraeume befinden, ragt leicht hervor und bildet einen Balkon.

Die insgesamt rund 600 Meter lange Schutzmauer um die Siedlung ist im Osten, Westen und Norden von Stadttoren unterbrochen, die durch Wachtuerme gesichert sind. Rund 100 Familien leben noch in der Siedlung.

Keine Raggae, sondern eine moderne Karaoke Bar fuer die jungen Chinesen  
Auf dem Weg zum Fruehstueck
   
     

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